Wofür floo.magazin steht

floo.magazin ist ein unabhängiges Online-Magazin für junge Menschen in Österreich.

Wir wollen gesellschaftliche Entwicklungen verständlich machen, Zusammenhänge einordnen und zeigen, was politische und gesellschaftliche Entscheidungen für junge Menschen heute und in Zukunft bedeuten.

Dabei berichten wir nicht nur über junge Menschen, sondern bewusst aus ihrer Perspektive.

Unser Ziel ist nicht, Leser:innen vorzuschreiben, was sie denken sollen. Wir wollen ihnen Fakten, Kontext und relevante Perspektiven geben, damit sie sich selbst eine fundierte Meinung bilden und am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen können.

Denn wir glauben: Wer versteht, kann mitreden – und wer mitredet, kann etwas verändern.

Unsere Blattlinie

Die grundlegende Richtung von floo.magazin ist die verständliche, kritische und faktenbasierte Einordnung gesellschaftlich relevanter Themen aus der Perspektive junger Menschen in Österreich.

Wir beschäftigen uns insbesondere mit:

  • Politik und Demokratie
  • Gesellschaft
  • Klima und Umwelt
  • Wirtschaft
  • Bildung
  • Kultur
  • Medien und Digitalisierung

Dabei beschränken wir uns nicht auf klassische „Jugendthemen“. Wir berichten über gesellschaftlich relevante Entwicklungen insgesamt und fragen konsequent:

Was bedeutet das für junge Menschen heute und in Zukunft?

Wir sind parteipolitisch unabhängig und vertreten keine Partei, politische Organisation oder wirtschaftliche Interessengruppe.

Gleichzeitig verstehen wir journalistische Unabhängigkeit nicht als Wertneutralität. Wir betrachten gesellschaftliche Entwicklungen auch aus der Perspektive junger Menschen, machen relevante Machtverhältnisse sichtbar und beziehen dort Haltung, wo Grund- und Menschenrechte, demokratische Prinzipien oder der Schutz vor Diskriminierung berührt sind.

Diese Haltung ist keine parteipolitische Positionierung. Sie beschreibt den Werte- und Perspektivenrahmen, innerhalb dessen wir journalistisch arbeiten.

Fakten und Quellen

Fakten bilden die Grundlage unserer journalistischen Arbeit.

Wir überprüfen Tatsachenbehauptungen anhand verlässlicher Quellen und verwenden Primärquellen, wenn diese verfügbar und für die jeweilige Recherche sinnvoll sind.

Wir hinterfragen Quellen kritisch und berücksichtigen dabei auch ihre Interessen, Hintergründe und möglichen Motive.

Wir unterscheiden klar zwischen Fakten, journalistischer Einordnung und Meinung. Relevante Unsicherheiten, widersprüchliche Informationslagen und Grenzen unserer Erkenntnisse machen wir transparent.

Quellen werden soweit journalistisch möglich und sinnvoll unmittelbar beim jeweiligen Beitrag angegeben.

Für uns gilt: Fakten stehen nicht gleichberechtigt neben bloßen Meinungen. Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse und fachliche Expertise erhalten in unserer Berichterstattung das Gewicht, das ihrer Evidenz entspricht.

Ausgewogenheit und Haltung

Unsere Recherchen sind kritisch und fair gegenüber allen Beteiligten.

Ausgewogenheit bedeutet für uns jedoch nicht, jeder Position automatisch dasselbe Gewicht einzuräumen. Nachweislich falsche oder irreführende Behauptungen werden nicht allein deshalb gleichwertig dargestellt, weil sie Teil einer öffentlichen Debatte sind.

Auch gesellschaftliche Machtverhältnisse berücksichtigen wir bei der Frage, welche Perspektiven gehört werden und wie Aussagen journalistisch eingeordnet werden.

Wir nehmen unterschiedliche Meinungen, Sorgen und Lebensrealitäten ernst. Gleichzeitig ziehen wir eine klare Grenze bei Hass, Gewalt und Diskriminierung.

Unabhängigkeit

Redaktionelle Entscheidungen werden unabhängig getroffen.

Werbung, Kooperationen, Förderungen oder andere finanzielle Interessen bestimmen weder die Auswahl noch die Bewertung unserer redaktionellen Themen.

Bezahlte oder anderweitig kommerziell beeinflusste Inhalte werden eindeutig gekennzeichnet.

Bestehen bei einem Beitrag relevante persönliche, organisatorische oder wirtschaftliche Interessenkonflikte, legen wir diese transparent offen.

Verständlich, aber nicht vereinfachend

Wir wollen komplexe Themen so erklären, dass sie auch ohne umfangreiches Vorwissen verständlich sind.

Dabei gilt: Verständlichkeit darf nicht auf Kosten der inhaltlichen Genauigkeit gehen.

Wir erklären notwendige Fachbegriffe, stellen Zusammenhänge her und verwenden Storytelling, wenn es dabei hilft, ein Thema besser zu verstehen.

Unsere Sprache ist klar, nahbar und auf Augenhöhe. Je nach Thema kann sie sachlicher oder umgangssprachlicher sein.

Wir verwenden keine künstliche Jugendsprache und versuchen nicht, durch aufgesetzte Slang-Begriffe oder Gags jünger zu wirken.

Kein Clickbait

Überschriften und Einstiege dürfen neugierig machen, müssen aber den tatsächlichen Inhalt eines Beitrags widerspiegeln.

Wir verwenden keine irreführenden Überschriften, künstliche Zuspitzungen oder andere Mittel ausschließlich zur Steigerung von Klickzahlen.

Das Narrativ eines Beitrags richtet sich nach den recherchierten Fakten – nicht umgekehrt.

Meinung und Kommentar

floo.magazin ist kein reines Meinungsmedium.

Berichterstattung, journalistische Einordnung und persönliche Meinung müssen für Leser:innen unterscheidbar sein. Meinungsbeiträge und Kommentare werden entsprechend gekennzeichnet.

Auch dort gelten unsere journalistischen Standards: Tatsachenbehauptungen müssen überprüfbar sein und dürfen nicht bewusst verfälscht oder irreführend dargestellt werden.

Fehler und Korrekturen

Auch sorgfältige journalistische Arbeit kann Fehler enthalten. Entscheidend ist für uns ein transparenter Umgang damit.

Werden uns relevante Fehler bekannt, überprüfen wir den betreffenden Inhalt und korrigieren ihn so rasch wie möglich.

Wesentliche Korrekturen, die Aussage oder Einordnung eines Beitrags verändern, werden direkt beim jeweiligen Artikel nachvollziehbar und mit einem entsprechenden Hinweis kenntlich gemacht.

Hinweise auf mögliche Fehler nehmen wir unter redaktion@floo-magazin.at entgegen.

Umgang mit Personen

Wir achten auf die Persönlichkeitsrechte der Menschen, über die wir berichten.

Besondere Sorgfalt gilt insbesondere bei:

  • Minderjährigen
  • Betroffenen von Gewalt oder Unglücksfällen
  • nicht öffentlichen Personen
  • sensiblen persönlichen Informationen
  • Situationen, in denen eine Veröffentlichung erhebliche persönliche Auswirkungen haben kann

Wir instrumentalisieren Gewalt, Trauma oder persönliche Schicksale nicht für Reichweite.

Die Veröffentlichung persönlicher Informationen muss in einem angemessenen Verhältnis zum journalistischen und öffentlichen Interesse stehen.

Sprache und Diskriminierung

Wir verwenden eine respektvolle, präzise und inklusive Sprache.

Herkunft, Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung oder andere persönliche Merkmale werden nur hervorgehoben, wenn sie für den journalistischen Zusammenhang relevant sind.

Diskriminierende oder menschenverachtende Aussagen werden nicht unkritisch reproduziert. Ist ihre Wiedergabe journalistisch erforderlich, werden sie entsprechend eingeordnet.

Wir verwenden geschlechtergerechte Sprache und berücksichtigen gesellschaftliche Machtverhältnisse, wenn sie für ein Thema relevant sind.

Minderheiten und marginalisierte Gruppen verdienen bei gesellschaftlichen Machtungleichgewichten besondere journalistische Aufmerksamkeit und Schutz.

Austausch statt Belehrung

Wir verstehen Journalismus als Teil einer gesellschaftlichen Diskussion.

Wir wollen Orientierung geben und unsere Einordnung transparent machen, sehen uns aber nicht als moralische Instanz, die ihrem Publikum vorschreibt, welche Meinung es vertreten muss.

Wir hören zu, diskutieren und korrigieren. Junge Menschen sollen bei floo.magazin nicht nur Gegenstand der Berichterstattung sein, sondern als Teil einer gemeinsamen öffentlichen Debatte ernst genommen werden.

Pauschale Schuldzuweisungen und Verallgemeinerungen widersprechen unserem journalistischen Selbstverständnis.

Unser Ziel ist, jungen Menschen die Informationen, den Kontext und die Werkzeuge zu geben, mit denen sie gesellschaftliche Entwicklungen selbst einordnen und sich am öffentlichen Diskurs beteiligen können.

Einsatz von künstlicher Intelligenz

Werkzeuge auf Basis künstlicher Intelligenz können unsere redaktionelle Arbeit unterstützen, etwa bei Recherche, Transkription, Strukturierung oder sprachlicher Überarbeitung.

Die journalistische Verantwortung bleibt immer bei der Redaktion beziehungsweise den jeweiligen Autor:innen.

Kein journalistischer Inhalt wird ohne menschliche Prüfung veröffentlicht. Wesentliche Tatsachenbehauptungen werden unabhängig von automatisierten Ausgaben überprüft.

Ist der Einsatz generativer KI für die Entstehung eines konkreten Inhalts wesentlich und für dessen Einordnung relevant, machen wir dies transparent.

Offene Inhalte

Von floo.magazin selbst erstellte Texte, Grafiken und Infografiken stehen, sofern nicht anders gekennzeichnet, unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0).

Damit möchten wir insbesondere die nichtkommerzielle Nutzung unserer Inhalte für Bildung, gesellschaftliche Diskussion und Wissensvermittlung ermöglichen.

Fotografien, Videos und Inhalte Dritter sind davon nicht automatisch umfasst. Für sie gelten die jeweils angegebenen Rechte und Lizenzbedingungen.

Journalistische Standards

Wir orientieren uns an den Grund- und Menschenrechten, der österreichischen Bundesverfassung, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Grundrechtecharta der Europäischen Union.

Unsere journalistische Arbeit richtet sich außerdem nach den Grundsätzen des Ehrenkodex für die österreichische Presse des Österreichischen Presserats.

Dazu zählen für uns insbesondere Wahrhaftigkeit, journalistische Sorgfalt, Transparenz, Unabhängigkeit und Verantwortung.

Verantwortung

Die redaktionelle Verantwortung liegt bei floo.magazin und den jeweils verantwortlichen Autor:innen und Redakteur:innen.

Unsere redaktionellen Standards entwickeln wir laufend weiter. Hinweise, Kritik und Korrekturen nehmen wir unter redaktion@floo-magazin.at entgegen.